Wie aktiviere ich schlafende Produktivitätsfaktoren in meinem Unternehmen?

Kennen Sie das Solow’sche Produktivitätsparadoxon? Der US-amerikanische Wirtschaftsforscher Robert M. Solow bemerkte in den 80er-Jahren des letzten Jahrhunderts, dass die enormen Investitionen der US-Unternehmen sich nicht in den Wirtschaftsstatistiken niederschlugen.

Der Grund lag in der Statistik selbst: Sie zeigte „nur“ ein Gesamtergebnis für die Volkswirtschaft. Die Auswirkungen des damals längst angebrochenen Computerzeitalters wurden nicht separat erfasst. Unternehmen mit bereits hoher Computerisierung und in der Folge hoher Produktivität glichen in dieser Statistik somit Defizite der noch nicht oder wenig computerisierten Unternehmen aus.

Hätte man den Unterschied zwischen diesen beiden Gruppen von Unternehmen erfasst und analysiert, wäre er auch in seiner Konsequenz darstellbar gewesen: Die Schnellen fressen die Langsamen.

Aus traditioneller Sicht sind digitale Werte wie Daten, Informationen und Wissen keine Produktionsfaktoren. Produktivitätsmessung hieß bislang, die Menge produzierter Waren oder die Zahl der Kunden zu erfassen, die ein Mitarbeiter bediente.

Heute hängt die Produktivität in vielen Berufen, auch außerhalb der industriellen Produktion, entscheidend von der Qualität der zur Verfügung stehenden Daten, Informationen und des bereitstehenden Wissens, ihrer Bereitstellung, ihrer konsequenten Nutzung und – nicht zuletzt – von der Qualität der dafür eingesetzten digitalen Werkzeuge und Services ab. Auch hier wird es also wieder von Vorteil sein, zu den „Schnellen“ zu gehören.

Für die erfolgreiche Digitalisierung Ihres Unternehmens gilt es, eine Maxime strikt zu verfolgen: Der Anwender steht im Mittelpunkt – nicht die Technologie! Daher sollte Ihr erstes Ziel immer der Einsatz einfach zu bedienender, zuverlässiger digitaler Werkzeuge sein! Das schafft die sichere Verfügbarkeit von Daten und Services.

Workflows anders denken

Digitalisierung bedeutet nicht einfach die Übertragung der alten, analogen Welt in ein Computerprogramm, wie zum Beispiel das Scannen einer per Post empfangenen Rechnung, die Ablage des Scans in einem Ordner auf der Festplatte, der Eintrag der Fälligkeit im Kalender Ihres Handys, die manuelle Bezahlung per Internetbanking und das Ausdrucken des Zahlungsbelegs. Daran ist von der Idee her aber nichts Neues.

Echte Digitalisierung bedeutet internetbasierte Vernetzung. Also beispielsweise der elektronische Austausch von Bestell-, Liefer- und Rechnungsdaten zwischen Unternehmen, die Autorisierung und Terminierung der Bezahlung in einer dafür bestimmten Software (App) und die automatische Überweisung inklusive Zahlungsverbuchung, Kontierung und Versteuerung in den Buchhaltungen der beteiligten Partner. Ein Vorgang aus dem Alltag aller Unternehmen, der beliebig auf andere, unternehmensspezifische Workflows übertragbar ist.

Das Internet macht Arbeitsabläufe aller Art also nicht nur schneller, sondern auch einfacher, für den Menschen vordergründig weniger komplex. Doch damit nicht genug: Wenn Arbeitsabläufe wie beschrieben konsequent – also vom Anfang bis zum Ende – digital gedacht und abgebildet werden, sind sie dokumentierbar, genau so wiederholbar, für jeden einzelnen Fall nachvollziehbar und jederzeit analysierbar. Außerdem lassen sich digital abgebildete Workflows einfach als „Blaupause“ auf andere Prozesse übertragen und bei Bedarf an sich ändernde Gegebenheiten anpassen.

Das spart Zeit und Geld. Ihr Unternehmen wird zudem schneller, denn Sie „überspringen“ viele ehemals analoge Schritte. Sie erkennen auch genau, wo Sie weitere Ressourcen einsparen (können) und so Ihre Wertschöpfung verbessern.

Projekte dynamisch umsetzen

Heute ist die Projektplanung und -umsetzung ganz einfach. Digitale Flexibilität bedeutet hier, sich jederzeit an verändernde Parameter anpassen zu können. Auch die Projektzusammenarbeit sowohl mit dem Auftraggeber als auch mit beteiligten Partnern lässt sich maximal variabel gestalten.

Diese sogenannte Team Collaboration und durch Cloud Computing beschleunigte Abläufe sorgen dafür, dass Sie Informationen jederzeit und überall im Zugriff haben. Dateien – unabhängig von Ort und Zeit – gemeinsam und in Echtzeit zu bearbeiten ist bereits ein „Quasi-Standard. Zeit und Reisekosten werden durch virtuelle Videokonferenzen gespart. So können Sie Arbeitszeiten flexibler gestalten, Anfahrtswege vermeiden, Facility-Kosten senken und Entscheidungen beschleunigen.

Konsequent vereinfachen

Und zwar abteilungsübergreifend - vom Vertrieb über das Marketing, die Finanzen, den Service oder die Personalorganisation. Cloud Computing, Big Data & Analysis, IT-Sicherheitssysteme, Mobility und Collaboration sind die Spielwiese, auf der Sie sich austoben sollten.

Jedes Unternehmen kann, falls erforderlich, das Potenzial dieser und weiterer Technologien voll ausschöpfen. Dabei sind die Erfassung und Auswertung von Daten, die Automatisierung von Vorgängen, die Absicherung des digital gespeicherten Know-hows oder auch die Flexibilisierung der Workforce durch mobiles Arbeiten heute eher Basisanforderungen. Es gibt für Sie noch unendlich viel Luft nach oben.

Fazit

Im Prinzip gilt der Satz: „Alles, was digitalisiert werden kann, sollte digitalisiert werden.“ Klingt für Sie diese Aussage im Augenblick (noch) zu offensiv, dann gehen Sie einfach Schritt für Schritt vor. Sie werden viele schlafende Produktivitätsfaktoren in Ihrem Unternehmen entdecken und wecken.

Überprüfen Sie anhand von zehn Fragen, inwieweit Sie Innovation bereits als den Treiber Ihrer Digitalisierung betrachten.

Die richtige Plattform ist entscheidend

Wenn Sie in Ihrem Unternehmen schlafende Produktivitätsfaktoren wecken möchten, ist die richtige Basis entscheidend. Der Mac als sichere, innovative und einfach zu bedienende Plattform bildet die ideale Grundlage für die digitale Erneuerung Ihres Unternehmens.

Beim Mac steht der Anwender im Mittelpunkt, der sich auf seine Arbeit konzentrieren kann. Integrierte Collaboration-Werkzeuge, die auch perfekt mit iPhone und iPad zusammenarbeiten, ermöglichen eine einfache und sichere Kommunikation. Das hilft Ihnen, die Zusammenarbeit Ihrer Mitarbeiter zu mobilisieren und zu optimieren und somit wettbewerbsfähig zu bleiben.

Mehr erfahren Sie hier: Gute Gründe für den Mac im Mittelstand

Verstehen Sie Innovation als Treiber Ihrer Digitalisierung?


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